Bericht: Sand Bash in Dubai

Zu jedem Dubai Dubai Urlaub gehört ein Besuch der Wüste. Angeboten wird das mit nahezu jedem denkbaren Verkehrsmittel. Wer das Geld hat nimmt den Helikopter, alle anderen können sich noch zwischen Quads, Jeeps, Kamelen oder Buggys entscheiden.

Wir buchten schon von Zuhause aus eine Jeep Safari oder wie sie hier genannt wird einen Sandbash. Wer kurzfristig vor Ort bucht zahlt fast das doppelte. Wir buchten wie immer über Trip Advisor und zahlten Rund 50 Euro pro Kopf. Essen, Transfer, Sandsurfing und ein kleines Unterhaltungsprogramm inklusive

Abgeholt wurden wir in einem Toyota Landcruiser direkt an unseren Hotel im Dubai. Da noch weitere 4 Personen fehlten, holten wir die anderen Teilnehmer auch noch ab und kamen so noch zusätzlich in den Genuss von ein bisschen Sightseeing.

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Eine gute Stunde Fahrt später waren wir dann in der Wüste und der Fahrer ließ soviel Luft aus den Reifen, dass die Reifen jetzt gut doppelt so Breit waren. Und dann ging es endlich los. Ich saß ganz vorne, um das ganze zu Filmen. Langsam kennt Saud, unser Pakistanischer Fahrer, scheinbar nicht und wir wurden vom ersten Augenblick gut durch geschüttelt. Bei mir vorne ging es ja noch, hinten im Wagen war es schon deutlich härter. Der Sand peitschte gegen die Karosserie, wie Wasser am Bug eines Schiffes. Hammer geil!

20 Minuten später pausierten wir dann erstmals. Neben ein paar kühlen Getränke, hatte Saud noch ein altes Snowboard im Kofferraum und ließ uns die Dünen herab surfen. Ein einmaliger Spaß, der anstrengender ist  als es klingt. Jetzt sah ich mich um und war erstaunt  wie hässlich die Wüste um Dubai ist. Kleine Industrie Anlagen bis zum Horizont und durchzogen von Stromleitungen kommt hier keine wirkliche Wüstenstimmung auf. Ich kam mir eher vor, wie auf einer Spielwiese für Erwachsene im Industriegebiet.

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Dann kam der zweite Teil und jetzt brachte unser Fahrer den Toyota an seine Grenzen. Die Schräglage die wir dabei erreichen, fühlten sich großartig an. Es war noch rasanter als zu Beginn, ich hatte aber immer das Gefühl das Saud die Kontrolle hatte.

Unser Ziel war ein kleines Camp inmitten der Wüste. Vor dem Eingang stand ein Falkner, mehrere Kamele und gut 15 weitere Landcruiser. Schnell war mir klar, dass jetzt das langweilige Touristen Programm beginnen sollte. Der Falkner wirkte richtig schlecht verkleidet und auch das Kamele reiten ist jetzt nicht so unseres. Also aßen wur etwas vom (erstaunlich leckeren) Grill Buffet und gingen danach mit Stativ und Kamera ein bisschen um das Camp um ein paar Gegenlicht Fotos zu machen.

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Zurück im Camp rauchten wir noch eine Shisha und widmeten uns dann dem Unterhaltungsprogramm. Eine mäßig begnadete Bauchtänzerin und ein echt unterhaltsamer Feuerspucker wechselten sich ab. So verging sie letzte Stunde wie im Flug und Saud brachte uns noch zum Hotel

Insgesamt ein sehr günstiger Ausflug mit vielen neuen Erfahrungen. 6 Stunden wurden versprochen, 7 wurden geliefert. Das Essen war für den Schnäppchenpreis echt gut und der Fahrer machte gute Laune.

 

Alles in allem ein lohnenswerter Ausflug

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