Skills: Portaitfotografie mit der Normalbrennweite

50mm 1.8er Objektive sind extrem scharf, etabliert und sogar noch günstig. Grund genug uns eines auf die Kamera zu machen um mit ein paar Freunden einige Portraits zu schießen.

Denn dafür eignen sich die Brennweite wunderbar. Üblicherweise nutzen Portraitsfotografen Brennweiten von 85mm bis 135mm. Aber auch 35mm und 50mm eignen sich dafür wunderbar, wenn man noch ein wenig mehr Umgebung aufs Bild bringen möchte.

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Aber das beste habe ich noch gar nicht geschrieben. Das Lichtstärke der Gläser eignet sich hervorragend um Personen vom Hintergrund zu trennen und damit dem typischen Look einer Kamera zu haben. Oder um es noch ein bisschen einfacher auszudrücken, die Person wird knackig scharf und der Hintergrund sehr sehr weich. Auch im Dunkeln liefern Lichtstarke Optiken mit einer Blende kleiner als 2.8 noch sehr gute Ergebnisse.

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Generell gilt, je höher die Brennweite, desto näher bist du an deinem Motiv und je weniger der Umgebung ist zu sehen. Wenn du beispielsweise deine Kinder auf dem Spielplatz ablichten möchtest, ist der Spielplatz ein wichtiges Element des Fotos. Daher würde ich hier kürzere Brennweiten bevorzugen. Je mehr das Motiv in den Fokus rücken soll, desto mehr Brennweite kann man verwenden. Fashon Aufnahmen zum Beispiel. 50mm sind daher ein toller Kompromiss um für möglichst viele Situationen gerüstet zu sein.

Die größten Vorteile von 50mm Brennweiten ist der günstige Preis, die bombastische Bildqualität (wenn der Fokus sitzt wirklich Haarscharf) , das geringe Gewicht, die hohe Lichtstärke, die geringe Größe und der einfache Umgang. Natürlich hat das auch ein paar Nachteile. Oft sind günstige Festbrennweiten einfach verarbeitet, relativ unflexibel und fokussieren oft langsam. Dazu können Festbrennweiten naturgemäß nicht zoomen.

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Wenn man die Nachteile kennt und regelmäßig mit dem 50mm fotografiert, lernt man die Nachteile zu umzugehen und die Vorteile zu schätzen. Es schult das Auge und zwingt einen schöne Perspektiven zu suchen. Daher für uns das perfekte Einsteiger Glas zum kleinen Preis.

Aber auch Festbrennweiten sind nicht immer günstig. Im ersten Jahr haben wir das günstige Sony 50mm 1.8 genutzt welches es bereits für unter 300 Euros gibt. Nach einem Jahr der Nutzung sind wir aber auf das Zeiss 55mm 1.8 für den fast 3 fachen Preis umgestiegen. Aber warum? Sicher nicht wegen der Bildqualität, denn diese ist auch schon bei der „kleinen“ Variante schon überragend. Der Grund war der bessere Autofokus und der toll laufende Fokusring. Des weiteren ist die Brennweite um 5mm länger und somit etwas näher am klassischen Portraitobjektiv.

Was wir damit machen, haben wir euch mit der Gopro aufgezeichnet und zeigen euch ein paar Ausschnitte aus unserem Shooting mit den beiden Jungs. Viel Spaß beim anschauen!

 

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