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Spot: Stuttgarter Flughafen

Am Ende der Landebahn in Stuttgart kann man bei Gegenwind wunderbar Fotos von landenden Flugzeugen machen. Kaum ein anderer Flughafen, mit Ausnahme von München, in Deutschland lässt einen dabei so nah dran. Kaum 30 Meter über den Köpfen kommen die Flieger hier rein.

Das ist nicht nur gut für Flugzeugfans, sondern auch für Portraitsfotografen und Fahrzeugfotografen, da man hier Außergewöhnliche Bilder machen kann.

Der Spot ist nicht ganz einfach zu finden, daher habe ich euch bei Google Maps einen Punkt hinzugefügt. Gebt einfach „Foto Hotspot am Ende der Landebahn“ in Euer Handy ein, wenn Ihr in der Nähe des Flughafens seit.

Ein kleiner Tipp am Rande. Die Landbahn zeigt ziemlich genau nach Westen. Um Flugzeuge von Vorne mit schöner Lichtstimmung abzubilden, würde ich zum Sonnenaufgang her kommen. Portraisfotografen sollten eher zum Sonnenuntergang kommen.

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Das Foto ist zum Sonnenuntergang entstanden. Das Flugzeug musste also nachträglich gedreht werden
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Für schöne Bokehballs habe ich die Blende bis aufs Maximum geöffnet. F1,8

Spot: Bosch Parkhaus

Ort: Stuttgart Flughafen/A8

Laufweg vom Parkplatz: unter 5 Minuten (Bei OMW Tankstelle Parken)

Tageszeit: Nachts

Ausrüstung: Kamera mit Weitwinkelobjektiv, Stativ

Dauer: 30 Minuten

Technik: Langzeitbelichtung

Das Parkhaus selber kann gut für das Fotografieren von Fahrzeugen genutzt werden, da die oberen Etagen oft leer sind und man dort ungestört fotografieren kann. Zum richtigen Highlight wird der Spot aber erst bei Nacht. Von der Brücke in Höhe der OMW Tankstelle aus kann man hier super Langzeitbelichten. Achtet darauf das rechts auch ein Fahrzeug abbiegt,  um es perfekt zu machen. Das kann gelegendlich etwas dauern. Es hilft auch einen weichen Verlaufsfilter Filter über die Gegenspur zu legen, um ausbrennen zu vermeiden.

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Spot: Blühendes Barock Residenzschloss Ludwigsburg

Ort: Ludwigsburg

Laufweg vom Parkplatz: unter 5 Minuten

Tageszeit: Tags

Ausrüstung: Kamera mit Weitwinkelobjektiv, Teleobjektiv, Normalbrennweite, Makroobjektiv

Dauer: 2,5 Stunden

Technik: Normale Belichtungszeit

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Sandkunst Ausstellung 2017

Das blühende Barock macht seinem Namen alle Ehre. Sobald die Temperaturen stimmen ist der gesamte Park mit blühenden Blumen übersät. Es gibt hier wechselnde Ausstellungen, unter anderen die weltgrößte Kürbisausstellung, Sand-Kunst und Strohwelten.

Während der Kürbisausstellungiist das gesamte Areal mit 450.000 Kürbisse dekoriert und zu übergroßen Kunstwerken gestaltet. Rosenliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Mit 12. 000 rund Rosenstöcken sollte jeder seine Lieblingssorte finden. Auch Rhododendren dürfen natürlich hier nicht fehlen. Im Orchideenhaus bietet auch schöne Motive. Im Blüba findet man einen Märchengarten der auch für kleine Kinder geeignet ist.

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Sandkunst Ausstellung 2017
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Kürbisausstellung 2017
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Kürbisausstellung 2017

Spot: Kölner Dom

Ort: Köln Hohenzollernbrücke oder Köln Triangle Turm

Laufweg vom Parkplatz: unter 20 Minuten

Tageszeit: Nachts, Blaue Stunde

Ausrüstung: Kamera mit Weitwinkelobjektiv, 50mm, Stativ, Schwarzes Tuch(Triangle Turm)

Dauer: 45 Minuten

Technik: Langzeitbelichtung

Es gibt 2 berühmte Perspektiven auf den Kölner Dom. Bei der ersten Variante vom Fuß der Hohenzollerbrücke aus eignen sich vorallem 50mm Objektive. Man kann schnell vom Kölner Hauptbahnhof  aus über die Hohenzollernbrücke zur Wilhemstatue laufen, um von dort aus dem Dom zu fotografieren. Wenn man einen Vordergrund findet, kann man aber auch durchaus auch schöne Bilder vom der anderen Seite der Brücke am gleichen Ufer machen. Ein Blatt bietet sich hier beispielsweise im Herbst an.

Die zweite Variante vom Dom bekommt man von der Aussichtsplattform des Triangle Turm aus. Für wenige Euros kann man hier hoch fahren und den Dom durch eine stark spiegelnde Scheibe fotografieren. Ein schwarzes Tuch über die Kamera bis an die Scheibe, wirkt hier wunder um störende Reflexionen zu vermindern.

Kleiner Zusatztipp: Für eine kurze Zeitspanne, direkt mit Einschalten der Beleuchtung wirkt der Dom Grün. Das ist mit dem Auge nur schwer zu sehen, aber eure Kamera sieht es ganz deutlich. Wartet also den richtigen Zeitpunkt ab und beobachtet den Dom genau um im richtigen Augenblick auszulösen. Grund für die Färbung ist wohl das aufheizen der Lampen, die erst innerhalb eines 90 sekündigen Zeitraums ihre endgültige Farbtemperatur erreichen.

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Spot: Burg Hohenzollern

Ort: Zeller Horn

Laufweg vom Parkplatz: unter 35 Minuten

Tageszeit: Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang

Ausrüstung: Kamera mit Normalbrennweite, Weitwinkelobjektiv oder leichtem Tele, Stativ, Verlaufsfilter

Dauer: 80 Minuten

Technik: Langzeitbelichtung, Normalbelichtung

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In nahezu allen Brennweitenbereichen eine Schönheit

 

Die Burg Hohenzollern gehört zu den Top Fotospots in Baden Württemberg. Auf einem Hügel thront die Burg einsam in der Landschaft und es gibt einige schöne Perspektiven.

Die bekannteste Perspektive ist vom Zeller Horn aus. Der Spot ist gut eine halbe Laufstunde vom Parkplatz entfernt. Der Weg ist zumeist einfach, wird aber zum Ende hin ein wenig steiler. Im Winter kann es hier dann auch richtig kalt werden  da hier nichts vor dem starken Wind schützt. Auf dem Zeller Horn angekommen, ist die Burg schon ein gutes Stück entfernt. Ein klarer Tag ist also Grundvoraussetzung für ein gutes Foto. Wenn die Bedingungen stimmen hat man jetzt die Möglichkeit mit Brennweiten rum zu probieren bis man sein Foto hat. Ich habe bereits sehr gute Tele Aufnahmen gesehen aber auch sehr schöne Weitwinkelaufnahmen. Die Wahl liegt bei dir.

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Für Ultraweitwinkel Aufnahmen muss man nicht lange nach Vordergründen suchen

Der zweite Spot ist der Winkel vom Fuß des Berges. Einfach der Straße Richtung Burg folgen, bis man einen guten Blick und eine gute Entfernung für das verwendete Objektiv hat. Kurze Brennweiten sind hier im Vorteil. Unser Foto zeigt ein Beispiel mit circa 35mm

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Ein Unwetter braut sich hinter der Burg zusammen

 

 

 

 

Spot: Burg Eltz

Ort: Wierschem

Laufweg vom Parkplatz: unter 25 Minuten

Tageszeit: blaue Stunde, Nachts

Ausrüstung: Kamera mit Weitwinkelobjektiv, normale Brennweite, Stativ

Dauer: 60 Minuten

Technik: Normale Belichtungszeit  Langzeitbelichtung

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Nach einem kurzen Fußmarsch zeigt sich die Burg in ihrer voller Schönheit. Sie ist über eine private asphaltierte Straße oder einen kleineren geschotterten weg zu erreichen. Die Burg lässt sich sehr gut zur Milchstraßen Saison fotografieren, da die Milchstraße direkt hinter der Burg lang läuft. Auch die blaue Stunde eignet sich wunderbar um die Burg ins richtig Licht zu setzten. Es gibt hier verschiedene Perspektiven um die Burg zu fotografieren die bekannteste, die auch wir gewählt haben, ist direkt auf der Straße die zur Burg führt  Eine weitere ist nur ein paar Meter weiter entfernt und bietet einen natürlichen Rahmen. Es gibt weitere spots, einer zum Beispiel ist weiter oben auf dem Berg mit Blick von oben auf die Burg. Von den unteren spots ist es nicht möglich die Sonne mit aufs Bild zu bekommen, da die Burg nach Süden ausgerichtet und umgeben von Bergen ist.

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Spot: Lilienstein

Ort: Lilienstein

Laufweg vom Parkplatz: unter 60 Minuten

Tageszeit: Sonnenaufgang

Ausrüstung: Kamera mit Weitwinkelobjektiv, Stativ, Verlaufsfilter, Lampen, Wanderschuhe

Dauer: 80 Minuten

Technik: Langzeitbelichtung, Focusstacking

 

Das Elbsandsteingebirge in Sachsen nahe Dresden bietet so einige schöne Fotomotive für Landschaftsfotografen. Unter anderem den Lilienstein mit der wohl bekanntesten Kiefer der Nation.

Aber vor dem fotografieren steht eine ordentliche Wanderung an. Gut 30-45 Minuten steiler, aber befestigter Weg stehen auf dem Programm. Da der Stein vor der Wetterkiefer ist gen Osten gerichtet, so daß frühes aufstehen zum Pflichtprogramm wird  wenn man ein gutes Foto mitnehmen möchte.

Auf den Fels kommt man nur mit ein wenig klettern von Stein zu Stein. Für Fotografen mit Höhenangst ist der Spot leider nix.

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Die Kiefer ist viel kleiner als es auf Fotos oft wirkt. Daher muss man sehr nah ran. Als Resultat bekommt man eine Aufnahme mit unscharfer Kiefer oder unscharfen Hintergrund,selbst mit relativ weit geschlossenener Blende. Daher empfiehlt es sich, hier eine mehrfach Belichtung mit Fokusstacking durchzuführen.

Spot: Schrammsteine

Ort: Bad Schandau

Laufweg vom Parkplatz: unter 70 Minuten

Tageszeit: blaue Stunde, Sonnenuntergang

Ausrüstung: Kamera mit Weitwinkelobjektiv, Stativ, Verlaufsfilter

Dauer: 20 Minuten

Technik: Normalbelichtung, Langzeitbelichtung

Die Schrammsteine sind nur über eine Wanderung durch den Park erreichbar. Dieser ist prinzipiell gut schaffbar, da nur leichte Steigungen zu überwinden sind. Am Ende des Weges muss man allerdings Klettersteige nutzen. Mit Kinderwagen oder Hund da hoch ist also nicht drin. Optimaler Zeitpunkt hier ist der Sonnenuntergang, da allerdings Lampen nicht vergessen, da Ihr in absoluter Dunkelheit den Weg zurück laufen müsst.

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Spot: Bad Schandau

Ort: Elbufer gegenüber von Bad Schandau

Laufweg vom Parkplatz: unter 15 Minuten (Hinter dem Damm Parken und laufen)

Tageszeit: Sonnenuntergang

Ausrüstung: Kamera mit Weitwinkelobjektiv, Stativ, Verlaufsfilter

Dauer: 60 Minuten

Technik: Langzeitbelichtung

Die Umgebung von Bad Schandau an der Grenze zwischen Polen und der sächsischen Schweiz ist vor allem für die wunderschöne Umgebung bekannt. Aber auch das Städtchen selber gibt ein gutes Motiv ab. Wir haben uns für ein Foto über Elbe entschieden, da ich einfach gerne am Wasser fotografiere.

Ihr gebt am Navi am besten den Gasthof Ziegelscheune ein und sucht euch dort einen Parkplatz, dann könnt Ihr am Elbeufer den weg zurück laufen und den passenden Winkel für eure Brennweite finden.

Im Sommer gibt es hier naturgemäß viele Mücken, bringt euch ein bisschen Schutz mit.

Spot: Dresden

Ort: Dresden

Laufweg vom Parkhaus: Je nach Innenstadtnähe des Parkhauses 15 Minuten bis 35 Minuten

Tageszeit: blaue Stunde, Sonnenuntergang, Sonnenaufgang

Ausrüstung: Kamera mit Weitwinkelobjektiv, Stativ, Verlauffilter

Dauer: 120 Minuten

Technik: Langzeitbelichtung, Normalbelichtung

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Die berühmte Skyline von Dresden zur Blauen Stunde

Die Dresdener Innenstadt ist Weltbekannt für Ihre historischen Gebäude. Die Hauptstadt von Sachsen bietet also sehr sehr viele Motive und wer den Stil mag kann hier viele Abende hinter seiner Kamera sind. Vom Canaletto Blick, über den Zwinger bis zu Frauenkirche ist hier richtig was geboten. Wir empfehlen daher, die Innenstadt zu Fuß zu erkunden um keine Spots zu verpassen. Den Tag kann man gut zum erkunden nutzen, da die Gebäude ohne Beleuchtung eh nicht richtig zur Geltung kommen. Die Frauenkirche besucht man übrigens besser morgens, da Nachmittags und Abend hier viele Menschen unterwegs sind.

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Die Decke der Frauenkirche

Aber auch Abseits der Hauptmotive findet man hier immer wieder kleine oder größere Details, die sich zu fotografieren lohnen. So kamen wir vorbei an Statuen, den Elbbrücken, kleinen Cafes und zahllosen Brunnen.

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Einer der vielen Brunnen am Elbeufer