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Technik: Welche Kamera ist die „Richtige“?

Welche Kamera soll ich mir kaufen?

Das ist eine Frage über die jeder Einsteiger stolpern wird. Eine richtig gute Antwort werdet Ihr darauf in der Regel nicht bekommen, da dir wahrscheinlich jeder Fotograf seine eigene Marken empfehlen wird.

Daher solltest du besser mit folgender Frage anfangen. Was will ich eigentlich mit der Kamera machen?

  • Meine Kinder/Freunde/Menschen fotografieren?
  • Meine Reisen Festhalten?
  • Schnappschüsse aus der Situation heraus fotografieren?
  • Sportveranstaltungen fotografieren?
  • Events wie Hochzeiten, Geburtstage oder Firmenfeiern fotografieren?
  • Im Zoo oder wilde Tiere fotografieren?
  • Landschaften und Architektur fotografieren?
  • Sehr kleine Dinge fotografieren?
  • Videos machen?
  • Möchte ich nachbearbeiten?

Aktuelle Kameras beherrschen in der Regel all diese Disziplinen. Aber wie gut sie es jeweils können, hängt vom Modell ab. Daher sollte man vor dem Kauf darüber nachdenken, wo man die Kamera am häufigsten einsetzt.

Vor allen technischen Daten steht aber erstmal die Haptik und das Layout der Kamera. Hier unterscheidet man zwischen Handykameras, Kompaktkameras, Bridgekameras, spiegellosen Systemen und der klassischen Spiegelreflexkameras. Da sich dieser Artikel an unerfahrene Käufer richtet, gehe ich nicht auf Handys und Spiegelreflexkameras ein. Ein Handy hat wohl schon jeder und weiß worauf es ankommt. Spiegelreflexkameras sind zwar noch auf dem Markt, werden aber mit rapider Geschwindigkeit von Spiegellosen Systemen abgelöst. Es kann allerdings noch sinnvoll sein eine Spiegelreflexkamera zu kaufen, wenn man günstig eine gebrauchte bekommt oder gute Objektive im Bekanntenkreis leihen kann.

Daher stehen jetzt noch 3 Typen zur Auswahl.

  1. Kompaktkameras
  2. Bridgekameras
  3. Systemkameras

1. Kompaktkamera

Die Kompaktkameras sind die einfachste Alternative zum Handy. Sie zeichnen sich insbesondere durch Ihre winzige Größe aus und können praktisch überall mit hingenommen werden. Sie haben in der Regel recht kleine Sensoren und das Objektiv kann nicht gewechselt werden. Die Preisspanne bei Kompaktkameras ist riesig, gute Modelle mit ordentlichen Objektiv gibt es ab circa 350€. Darunter bekommt man meist nur minderwertige Modelle, die gerade mal die Bildqualität von Handy Aufnahmen haben.

2. Bridgekameras

Bridgekameras sind die Zwischenstufe zwischen kompakten Kameras und Spiegellosen Systemkameras. Sie haben meist etwas größere und bessere Sensoren als Kompaktkameras. Allerdings kann man bei Bridgekameras die Objektive nicht wechseln. Das versuchen die Hersteller durch Objektive mit hohem Zoom auszugleichen, was allerdings zulasten der Schärfe und Lichtempfindlichkeit geht. Da ich bisher noch keine gute Bridgekamera mit toller Bildqualität und guten Objektiv gesehen habe, kann ich vom Kauf nur abraten. Je nach Budget greift man hier lieber zu einer guten Kompaktkamera oder direkt zur Systemkamera.

3. Spiegellose Systemkamera

Anfangs wurde man für die Verwendung einer Systemkamera immer belächelt. Sony änderte das 2011 mit Veröffentlichung der Alpha Serie, die mit einem Vollformat Sensor in einem kompakten Gehäuse Kunden wie Kritiker überzeugten. Seit dem ist diese Kameraklasse auf dem Vormarsch. Mit überragenden Sensoren und der Möglichkeit Objektive zu wechseln, stehen sie Spiegelreflexkameras in nichts nach. Mittlerweile sind Spiegellose Systemkameras von allen namenhaften Herstellern erhältlich und verdrängen Spiegelreflexsystem vom Markt.

Ausstattungsmerkmale

Wer sich Intensiv mit dem Fotografieren beschäftigen möchte, sollte auf diese Ausstattungsmerkmale achten. Ein Moduswahlrad um schnell zwischen Blendenpriorität, Verschlusspriorität und dem manuellem Modus zu wechseln ist Pflicht. Es ist auch sehr schön, wenn die Kameras einzelne Einstellräder für Blende, Verschlusszeit und die Lichtempfindlichkeit haben. 3 Sind kein muss, aber eines sollte die Kamera auf jeden Fall haben.

Ein bequem erreichbarer Auslöser und ein generell sicheres Gefühl beim Halten der Kamera ist wichtiger, als man im ersten Moment denkt. Ein Blitzschuh, um die Kamera mit Blitzen, Mikrofonen, Dauerlichtern oder anderen Erweiterungen auszustatten ist ebenfalls sehr Hilfreich. Auf einen internen Blitz kann man komplett verzichten, da ein frontales Blitzen nie gut aussieht.

Dabei gibt es verschiedene Qualitätsmerkmale, auf die zu achten ist:

  1. Sensorgröße
  2. Auflösung
  3. dynamischer Umfang
  4. Autofokus
  5. Serienbildfunktion
  6. Bildstabilisator

Wie wichtig jeder dieser Punkte für dich ist, hängt vor allem davon ab, wie du die Eingangsfragen beantwortet hast. Daher gehe ich später auf die einzelnen Merkmale ein.

 

1. Sensorgröße

Die Sensorgröße ist sicher eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale der Kamera und ein echter Preistreiber. Größer ist hier (fast) immer besser, da die Sensorgröße einen sehr großen Einfluss auf das Bildrauschen hat. In Technik Märkten wird das Thema Sensorgröße bei günstigen Kameras fast immer verschwiegen und man muss nachfragen. Dabei sind folgende Sensorgrößen in Markt etabliert:

  • Großformat (nicht Praxis relevant außer in der Filmindustrie)
  • Mittelformat
  • Kleinbild/Vollformat
  • Aps-C
  • MFT/Micro Four Thrids
  • 1 Zoll
  • 2/3″ 
  • 1:1,8 Zoll
  • 1:3,2 Zoll
Bildsensoren
Sensorgrößen im Größenverhältnis

Für Hobbyfotografen sind vor allem die Sensoren zwischen 1 Zoll und Vollformat interessant. Größere Sensoren sind nahezu unerschwinglich und kleinere Sensoren sind vollautomatischen Kameras wie Handys vorbehalten.

Im Allgemeinen kann man sagen, das größere Sensoren:

  • teuer sind
  • weniger Rauschen und bessere Bildqualität liefern
  • besser bei Nacht sind
  • einen größeren Mindestabstand haben
  • weniger Schärfentiefe haben und einen weicheren Hintergrund erzeugen
  • Details besser wiedergeben
  • mehr Brennweite für den gleichen Abbildungsmaßstab brauchen (Einfacher: je größer der Sensor, desto kleiner das Motiv)
vollformat_apc_apsc
Kleiner Sensor (hier APS-C)
vollformat_apc_vollformat
Großer Sensor (hier Vollformat)

Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl der richtigen Sensorgröße für dich, sind auch die Folgekosten. Je größer der Sensor ist, desto teurer werden die Objektive. Und die Unterschiede sind enorm. So kostet ein Objektiv für eine Vollformat Kamera direkt das  Doppelte, auch gerne mal das Dreifache eines APS-C Objektives. Und da die Kosten für Objektive auf Dauer deutlich höher sind, als die Kosten für den Kamera Body, sollte dieser Punkt beim Kauf immer im Hinterkopf bleiben. Für die meisten Nutzer ist eine guter APS-C Sensor eine sehr gute Wahl. Die Kosten halten sich im Rahmen und die Folgeinvestition sind hier überschaubar.

Größere Sensoren sind besser für:

  • Portraitfotografie
  • Landschaftsfotografie
  • Nachtfotografie

Kleinere Sensoren sind besser für:

  • Sportfotografie
  • Tierfotografie
  • Makrofotografie

 

2. Auflösung

Mit großen Auflösungszahlen wird gerne geworben. Manchmal könnte man denke, das es DAS Qualitätsmerkmal einer Kamera ist. Mit der Realität hat das ganze aber nichts zu tun. Die Auflösung gibt nur an, mit wie vielen Bildpunkten ein Bild gespeichert wird. Natürlich ist mehr hier meist besser, aber wenn man sich die möglichen Auflösungen der Verbreitungswege (Whatsapp, Facebook, Instagram, usw.) so anschaut, stellt man fest das Auflösung unwichtig für ein gutes Bild ist. Kaum ein Anbieter im Netz gibt Bilder mit mehr als 2 Megapixel aus. Auch Bildschirme haben selten mehr als 1920×1080 Bildpunkte. Das entspricht ebenfalls etwa 2 Megapixeln.

Dennoch ist Auflösung nicht komplett unwichtig. Sie gibt uns Fotografen die Möglichkeit nachträglich Ausschnitte aus dem Bild zu beschneiden oder bestimmte Nachbearbeitungs Techniken anzuwenden. Weiterhin ist Auflösung beim Druck ein sehr wichtiger Faktor, wenn man größer als A4 drucken möchte. Da aber alle aktuellen Kameras über 10 Megapixel haben, kann man als Einsteiger den Punkt getrost ignorieren.

ausflösungsvergleich_fhd
2 Megapixel
auflösungsvergleich_24mp
24 Megapixel

Um die Bilder komplett Vergleichen zu können, klickt Sie einfach an. Wie Ihr seht, ist kaum ein Unterschied erkennbar. Sofern man das Bild jetzt nicht beschneiden möchte (z.B. nur den Kopf) oder drucken möchte, ist die Auflösung der Kamera nahezu irrelevant.

Mehr Auflösung ist besser für:

  • Tierfotografie (zum Vergrößern)
  • Makrofotografie (zum Vergrößern)
  • Fotografen die Bilder regelmäßig groß drucken

Weniger Auflösung ist nicht störend in der:

  • Reisefotografie
  • Landschaftsfotografie
  • Portaitfotografie

 

3. Dynamischer Umfang

Du hast vom dynamischen Umfang einer Kamera noch nie etwas gehört? Nicht schlimm, so geht es den meisten Einsteigern. Der dynamische Umfang gibt an, wie die Kamera mit hellen und dunklen Bereichen umgeht. Vor allem in der Nachbearbeitung merkt man hier extreme Unterschiede. Auch bei Aufnahmen die falsch belichtet wurden und gerettet werden sollen, ist es das wichtigste Qualitätsmerkmal einer Kamera. Der dynamische Umfang wird in Blendenstufen oder Stops angegeben.

Im Allgemeinen kann man sagen das mehr Dynamikumfang:

  • teuer ist
  • mehr Details in dunklen und hellen Bereichen erhält
  • mehr potential in der Nachbearbeitung hat
niedriger_dynamikumgang
niedriger Dynaikumfang
hoher_dynamikumgang
hoher Dynamikumfang

Man sieht in der Gegenlichtsituation einen deutlichen Unterschied. Mit einem geringen Dynamikumfang sieht man zwar den hellem Bereich vor dem Fenster gut, aber die dunklen Bereichen im Innenraum wirken stark unterbelichtet. Man hätte hier auch den Innenbereich optimal Belichten können, aber dann wäre der Außenbereich einfach nur weiß.

Ein höherer Dynamikumfang in kombination mit einem Bearbeitungsprogramm wirkt hier wunder. Der Innenraum ist deutlich zu erkennen und gleichzeitig ist der Außenbereich auch noch gut zu sehen. Ein hoher dynamischer Umfang sorgt daher also für ein viel realistischeres Bild, da es dem natürlichen Sehen viel näher kommt.

mehr Dynamik Umgang ist besser für:

  • alle Fotografen die das Maximum aus Ihren Bildern holen wollen
  • Nachbearbeitung

weniger Dynamikumfang ist gut für:

  • Niemanden

 

4. Autofokus

Da niemand unscharfe Bilder mag und nur wenige Fotografen komplett manuell Fokussieren ist der Autofokus für viele Fotografen ein sehr wichtiges Qualitätsmerkmal.

Ein Autofokus ist vom Prinzip nichts anderes als eine Technik zur Bestimmung der Entfernung  zwischen dem Fotografen und dem Motiv.

Hier haben die verschieden Fotografie Arten vollkommen andere Anforderungen. Diese hängen vor allem von der Geschwindigkeit ab, mit der sich euer Motiv durch das Bild bewegt. Während bei ruhigen Motiven wie Gebäuden der Autofokus nahezu keine Rolle spielt, ist er bei schnellen Motiven wie beispielsweise bei Sportlern unabdingbar.

Jeder Hersteller verkauft seine Kameras mit verschiedenen Fokus Techniken und unter verschieden Namen. 3D Fokus, Turbo Fokus, Fast Fokus sind nur einige Beispiele um zu zeigen, wie kreativ die Hersteller bei der Benennung sind. Lasst euch davon nicht Blenden. Im Endeffekt gibt heute nur zwei verschiedene Fokus Techniken. Den Kontrast Autofokus und den Phasen Autofokus.

Die Vorteile des Phasen Autofokus

  • schnell, selbst bei schlechten Lichtverhältnissen
  • funktioniert meist auch durch Scheiben hindurch
  • ermöglicht schnelle Serienbilder
  • weniger präzise
  • teuer

Die Vorteile des Kontrast Autofokus

  • langsam, bei schlechten Lichtverhältnissen und geringen Kontrast unbrauchbar
  • sehr präzise bei gutem Licht
  • nur für Einzelfotos brauchbar
  • günstig
  • funktioniert oft nicht durch Scheiben

Aktuelle Kameras, mit Wechselobjektiven, verfügen weiterhin meist über einen „Hybrid Autofokus“ der beide Techniken unterstützt. Der Hybrid Autofokus entscheidet je nach der Lichtsituation selber, welche Technik verwendet wird. In günstigen Kameras der Kompaktkameraklasse und in Handys wird meist nur ein Kontrast Autofokus verbaut.

Beim Kauf euer Kamera mit Phasenautofokus ist es wichtig sich vorher über die Anzahl der Phasenfokus Punkte und deren Abdeckung zu informieren. Mehr ist hier definitiv besser!

Im Allgemeinen kann man sagen, das ein besserer Autofokus:

  • teuer ist
  • besser bei Nacht arbeitet
  • weniger Ausschuss Fotos produziert
  • es auf die Fotografie Art ankommt, wie wichtig das für dich ist!
fokusvergleich_scharf
Die Schärfe sitzt auf den Punkt
fokusvergleich_unscharf
Der Fokus liegt komplett daneben

Natürlich ist es nicht nur wichtig, das der Fokus schnell sitzt sondern auch, das er präzise arbeitet. Da dies jedoch auch von der Software der Kamera und des verwendeten Objektives abhängt, kann ich jedoch kein Geheimrezept nennen, wie man das aus technischen Angaben ablesen kann. Hier Hilft es nur sich auf Test zu verlassen oder im Fachgeschäft zu Fragen ob man die Kamera mal testen kann.

Ein schneller Autofokus ist besser für:

  • Sportfotografie
  • Tierfotografie
  • Eventfotografie

Ein schneller Autofokus ist unwichtig für:

  • Landschaftfotografie
  • Makrofotografie
  • Portaitsfotografie

5. Serienbildfunktion

Ähnlich wie bei Autofokus gehört die Serienbildfunktion zum Standart in Kameras. Aber die Qualität und die Geschwindigkeit unterscheiden sich stark. Unter Serienbildaufnahmen versteht man das schnelle Auslösen der Kamera um im nachhinein den besten Augenblick auswählen zu können oder um gewisse Effekte zu erzielen.

Die Geschwindigkeit der Serienbilder ist Abhängig von der Speichergeschwindigkeit der Kamera, dem Autofokus und von der Geschwindigkeit der verwendeten Speicherkarte.

Im Allgemeinen kann man sagen das eine schnelles Serienbild:

  • teuer ist
  • mehr Auswahl in Detail bietet
  • die Warscheinlichkeit erhöht, den richtigen Augenblick zu erwischen
  • viel Datenmüll produziert
  • hohe Ansprüche an die Speicherkarte stellt
serienbildgeschwindigkeit.jpg
Dank Serienbildern sind schnelle Bewegungsabläufe darstellbar

Ein schnelle Serienbildfunktion ist besser für:

  • Sportfotografie
  • Tierfotografie
  • Eventfotografie
  • Portaitfotografie

Ein schnelle Serienbildfunktion ist unwichtig für:

  • Landschaftfotografie
  • Architekturfotografie

 

6. Bildstabilisator

Ein Bildstabilisator hilft beim Fotografieren bei schwachem Licht und gleicht kleine bewegungen des Fotografen aus. Es gibt Kameras mit intigriertem Stabilisator und Kameras ohne stabilisierung. Ein Stabilisator ist oft weniger wichtig, da geübte Fotografen durch die richtige Griff- und Standtechnik den größten Teil der Bewegung selber ausgleichen. Für Einsteiger kann er jedoch sehr Hilfreich sein. Auf die Bewegung des Motives hat der Stabilisator keinerlei Einfluss. Es ist neben der Auflösung einer der Faktoren, der Kameras sehr teuer macht. Daher lässt sich hier viel Geld sparen, ohne große Einschränkungen zu haben.

Allerdings hilft er bei bewegunsgslosenü Motiven und schwachem Licht weiter. Hier kann man jedoch auch auf ein Stativ zurückgreifen.

Beim drehen von Videos kann ein Bildstabilisator die Bildqualität deutlich verbessern, da deutlich weniger Digital stabilisiert werden muss, was immer mit Qualitätseinbußen verbunden ist.

Im Allgemeinen kann man sagen das eine Stabilisator:

  • teuer ist
  • wichtiger wird, wenn man lange Brennweiten(großer Zoom) verwendet
  • erst ab Verschlusszeiten unter 1 geteilt durch Brennweite nötig ist
  • die Kamera größer macht
  • für Videoaufnahmen unverzichtbar ist
bildstabilisator.jpg
Darstellung möglicher Verwacklungsrichtungen

Dabei wird zwischen 2 Arten der Stabilisierung unterschieden. Die 3 Wege Stabilisation ist günstiger und hilft um Neige(1), Gier(2) und Roll(5) Bewegung auszugleichen. Als Erweiterung wurde der 5 Wege Stabilisator entwickelt, der aber deutlich teurer ist und in der Regel nur bei Kameras der 1500€+ Klasse verbaut wird. Dieser gleicht auch leichte seitliche Bewegung (3) und leichte höhen Veränderung (4) aus.

Ein Bildstabilisator ist besser für:

  • Eventfotografie
  • Nachtfotografie

Ein Bildstabilisator ist unwichtig für:

  • Landschaftfotografie
  • Architekturfotografie
  • Sportfotografen
  • Portaitsfotografie

Fazit

Die beste Kamera ist nicht immer die Teuerste, die Neuste oder die am meisten Gelobte. Sondern die, die am besten zu dir passt. Das hängt immer von individuellen Anforderungen ab. Wenn du dir vorher Überlegst, was du brauchst, kannst du hier viel Geld sparen! Gerade bei System mit Wechselobjektiven sollte man sich genau Überlegen, was man damit machen will. Sobald man viel Geld für teure Objektive ausgegeben hat ist man praktisch an den Hersteller gebunden!

Welche Objektive du benötigst, wie du die Qualität erkennst und was die Zahlen auf den Objektiven bedeuten, erfährst du im Technik Blog im Oktober!